Sommerferienbeginn – und für uns geht es gleich los in den Urlaub! Mit dem Flugzeug ging es von München nach Oslo. In Oslo verbrachten wir 4 Nächte. Weiter ging es ins Landesinnere nord-östlich nach Voss, wo wir 8 Nächte verbrachten. Durch die Fjorde und via Fähre ging es nach Süden in die Nähe von Stavanger für 7 Nächte und um den Südzipfel herum mit 2 Nächten in Sandnesss (Nähe von Risør) wieder zum Flughafen Oslo.

Tag 1: Anreise und Oslo
Wir nahmen die erste Maschine und waren ca. 10 Uhr in Oslo gelandet. Via Taxi ging es zur Unterkunft nach Deichmanns Gate. Unser Appartment lag in einer Wohnanlage direkt am Kristparken, wo die Kinder tolle Spielmöglichkeiten hatten. Am Nachmittag nutzen wir die Zeit für einen ersten Stadtbummel und Einkaufen. Der Stadtstrand an der Oper lädt zum Baden und spielen ein.
















Tag 2: Oslo – Fahrradtour an der Akerselva und Strand
Am Bahnhof haben wir uns bei Sjøsiden ved trappen City Bike Station Fahrräder (für die Kinder einen Anhänger) für zwei Tage gemietet. Heute wollten wir an der Akerselva, den Fluss, der durch Oslo führt, entlang fahren. Abschließend sind wir zum Relaxen an den Stadtstrand gefahren zum Baden und Riesenrad-Fahren.










Tag 3: Oslo – Schloss, Viggelandsparken und Insel Bygdøy
Heute ging es mit dem Rad Richtung Westen durch die Fußgängerzone zum königlichen Schloss und weiter zum Viggelandsparken, der sehr beeindruckende Skulpturen zeigt. Durchs Grüne fuhren wir zum Strand Huk auf Bygdøy und verbrachten dort den Nachmittag am Strand.





















Tag 4: Oslo – Holmenkollen
Hoch hinaus heißt es heute. Mit der T-Bane 1 geht es hoch auf den Holmenkollen. Der Ausblick auf Oslo ist fantastisch und die Skisportanlage ebenfalls. Als große Biathlonfans sind wir die Weltcup-Strecke größtenteils abgelaufen.












Tag 5: Fahrt von Oslo nach Voss
Unsere Fahrt führte uns nach Norden über die RV7 über Gol und Geilo auf die Hochebene Hardangervidda. Dort war es noch gut frisch und wir haben ein kleines Schneefeld entdeckt. Die Hardangervidda ist die größte Hochebene Europas und wunderschön anzusehen oder zu erwandern. Schade, dass wir nur durchgefahren sind. Nächstes Mal müssen wir deutlich mehr Zeit einplanen.






Hat man die Hochebene hinter sich gelassen geht es durch wieder bergab und man gelangt zum Vøringsfossen. Der Vøringsfossen ist ein beeindruckender Wasserfall mit einer Fallhöhe von 183 m und einer spektakulären Brücke über die Schlucht. Über Eidfjord und die Hardangerbrücke fuhren wir nach Skulestadmo bei Voss, wo wir unsere nächste Unterkunft oben auf dem Berg hatten.











Tag 6: Gudvangen, Flam und der Regen
Für die Fähre haben wir für heute leider kein Ticket mehr bekommen. Aber trotzdem haben wir den Naroyfjord und die kleine Stadt Flam besucht. Man kann es sich kaum vorstellen, aber da gehts zu wie in einem Ameisenhaufen. Es lagen Kreuzfahrtschiffe an und alles voll mit Menschen und keine Tickets mehr buchbar . Morgen werden wir die Fjörd-und-Bahntour machen. War auch besser, denn am Mittag kam der Regen.









Tag 7: Rundtour Gudwangen – Naeroyfjord – Flamsbana – Gudvangen
Heute ging es erneut nach Gudwangen aber diesmal mit der Fähre nach Flam. Zunächst fährt man den wunderschönen Naeroyfjord und biegt dann in den Aurlandsfjord ein.
























In Flam angekommen ging es weiter zum Bahnhof und mit der Flamsbana bis Myrdal und wieder zurück. Die Zugfahrt dauert ca. 60 min und führt von 2m auf 866m. Die Strecke ist ca. 20 km lang.









Anschließend schlenderten wir noch durch Flam und fuhren mit dem Bus zurück nach Gudvangen. Auf dem Heimweg noch ein kurzer Stop beim Tvindefossen.


Tag 8: Wandern auf den Hangurtoppen
Da es keine gute Wetterprognose für heute gab, haben wir beschlossen am Vormittag eine kleine Wanderung zu unternehmen. Von unserem Haus aus ging es nach oben zum Gipfel des Hangurtoppen. Da es ein Skigebiet ist, sind wir quasi auf und neben den Pisten nach oben gewandert.















Tag 9: Landschaftsroute Hardanger
Die Route gilt als sehr schön, uns hat sie leider enttäuscht. Es lag nicht am schlechten Wetter sondern an den zahlreichen Baustellen auf den sehr engen Straßen. Vorwärts ging es oft nur im Scheckentempo wegen der Wohnmobile und Bussen, die sehr langsam unterwegs waren. An einer Baustelle standen wir knapp 1 Stunde an der Ampel, weil dort eine Spur für jede Richtung für eine Stunde freigegeben wurde. Kurz vor uns wurde die Ampel rot. Der Steinsdalfossen war allerdings super! Bei ihm kann man hinter den Wasserfall entlanglaufen.






Tag 10: Bergen
Ca. 1,5 Stunden Fahrzeit war es bis Bergen. Ursprünglich wollten wir dort 2 Nächte bleiben und mit der Fähre nach Stavanger, aber die Pläne haben sich geändert. So blieb es bei einem Tagesausflug nach Bergen.
Zunächst waren wir im Magic Ice. Ausgestattet mit Ponche und Handschuhen ging es in die Kälte. An der Eisbar bekamen wir ein Begrüßungsgetränk und nahmen dann gemütlich auf den Eisplätzen statt und bewunderten die Skulturen.






Anschließend sind wir ins Bergen Aquarium. Auf Stadtsightseeing hatte keiner (außer mir) große Lust.















Auf dem Heimweg hatten wir einen wunderschönen Regenbogen – wir haben versucht durch zu fahren 🙂


Tag 10: Fototour
Heute hatten alle einen Relaxtag eingelegt und ich konnte vormittags auf eine Fototour starten.
Hardangerbrücke: eine der längsten Hängebrücken der Welt mit 1380 m Länge.




Viewpoint Hardangervidda








Sysen Dam

Bjoreio



Skjervsfossen und Moavetnet



Tag 11: Fahrt nach Boretunet
Über Kinsarvik und Odda fuhren wir am Arm des Hardangerfjordes nach Süden. Auf dem Weg waren viele Obstplantagen an den Hängen (Äpfel, Kirschen etc.) zu sehen. Auch ein Blick auf den Folgefonna-Gletscher konnten wir erhaschen.








Am Latefoss war so viel Wasser, dass wir nur kurz halten konnten. Die Feuerwehr stand dort und hat den Verkehr geregelt, da durch die Gischt die Sicht ähnlich war, wie wenn man durch die Waschstraße fährt.


Weiter ging die Fahrt Richtung Haugesund und dann zum Fähranleger Arsvågen. Mit der Autofähre setzten wir nach Mortavika über und führen dann via Stavanger nach Boretunet.









Tag 12+13: Relaxen in Boretunet am Strand
Zwei Tage mit ganz gutem Wetter für Strandtage. Wellenplantschen, Sandburgen bauen, durch die Dünen wandern, am Strand entlang spazieren.









Tag 14: Eventyrskogen – Märchenwald – Farytale Forest in Årdal
Die Fahrt führte uns durch den 14,4 km langen Tyfylketunnel Richtung Årdal. Der Märchenwald ist als solches erst nicht zu erkennen – Navi sei dank haben wir hin gefunden. Über die kleine Brücke vorbei an den Schafen und Kühen muss man erst etwas den Berg hinauf, bis mal zum Waldrand kommt. Dort wird man von einem Troll begrüßt. Der Wald ist super zum Erforschen, Durchwandern und überall findet man die Trolle und Figuren. Auch der Spielplatz ist super zum Austoben.



























Auf der Heimfahrt wollte ich noch bei den „Sverd i fjell“ (Schwerter im Felds) am Stadtrand von Stavanger anhalten. Die Kids blieben im Mollebukta Trainingspark, der auf dem Weg zu den Schwertern war und tobten sich dort aus.



Tag 15: Egersund und Eigerøy fyr
An der Küstenstraße 44 (Landschaftsroute Jæren) entlang fuhren wir durch die spannenden und wechselnden Landschaften nach Egersund. Zunächst schlenderten wir durch den kleinen Ort und aßen am Hafen zu Mittag.



Ich liebe diesen Landschaftstyp in der Region Egersund. Es ist der Magma UNESCO Global Geopark.















Tag 16: Fototour Jæren
Blick auf Boretunet, im Hintergrund die Insel mit dem Feistein Fyr sowie die Felder mit den Steinmauern auf der Route






Orrestranda



Rafsnessstranda




Obrestad fyr





Friluftsfyret Kvassheim






Tag 17: Ausflug nach Jorpelandsholmen
Heute fuhren wir nochmal durch den 14,4 km langen Ryfylketunnel. In der Tunnelmitte ist er beleuchet und man fühlt sich wie unter dem Meer.


Jorpelandsholmen ist eine kleine Insel vor der Stadt Jørpeland. Ein wunderbarer Ausflug mit und für die Kinder. Die Insel zeigt eine wunderschöne Landschaft, das Stonehedge des Nordens, Schafe, Steine, Spielplatz, Toiletten …. perfekt! Über eine Fussgängerbrücke gelangt man auf die Insel.






























Tag 18 und 19: Fahrt nach Sandnes in die Schärenküste und ein Relaxingtag am Strand
Die Fahrt war wenig spektakulär, da die Straße sehr gut als Autobahn ausgebaut ist und durch das Landesinnere führt.







Tag 20: Bootstour
Heute sind wir mutig – wir leihen uns ein Motorboot und wollen dem Meeresarm nach Risør fahren. Mit dem Benzinkanister und einer DIN A4 Anleitung wurden wir ins Boot geschickt. Es hat mega Spass gemacht, alle Kids durften hinter das Steuer und Kapitän spielen. In Risør angekommen haben wir aber den Besucherkai nicht gefunden. Daher haben wir die Stadt nur vom Wasser aus gesehen und sind wieder zurück. Es wurde schon etwas windiger und welliger, so dass wir uns, als wir noch auf dem Meer waren, gut festhalten mussten. Im Meeresarm war es dann wieder ruhig. Und ich sage euch, einparken mit einem Boot ohne Kentnisse – no way. Zum Glück hat uns ein Fischer, der dort angelte, geholfen.















Tag 21: Rückreise nach Oslo und Heimflug
Unser letzter Tag ist angebrochen. Von Sandnes aus ging es zurück nach Oslo mit einem Stop in Stovner zum Mittagessen und dem Besuch des Stovnertårnet. Anschließend zum Flughafen und zurück nach München!



