Island – 2026

Island – Land aus Feuer und Eis. Ein lang gehegter Reisetraum von uns. Und zurückblickend kann man sagen – Island hat all unsere Erwartungen übertroffen! Eine unfassbare Natur, Landschaften, die den Atmen rauben, Farbspektakel auf Lava, freundliche Leute und Entschleunigung auf ganzer Linie.

Ich nehme euch nur zu gerne mit auf unserer Reise durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde und glaubt mir, es ist so unfassbar schwierig sich auf wenige Fotos zu begrenzen!

Unsere Reise im Kurzüberblick: Hinflug von München – Kevlavik zum Start der Nebensaison am 28.8., Rückflug am 10.09. wieder nach München, fünf Übernachtungen am Golden Circle nahe Selfoss; eine Nacht an der Südküste in Vik, zwei Nächte an der Ostküste nahe Höfn und 5 Nächte an der Westküste der Nähe von Borgarnes. Geplant und gebucht habe ich die Reise in Eigenregie mit toller Unterstützung von und teilweise Buchungen über Katla Travel München.

Tag 1: Es geht los!

Abflug um 7:30 Uhr – das heißt früh aufstehen. Im Sonnenaufgang geht’s zum Flughafen, wo um diese Zeit relativ wenig los ist. Nach 3,5 Stunden konnten wir Island aus dem Fenster sehen mit dem Blick auf den Vatnajökull, die Südküste und Grindavik. Ich saß leider auf der falschen Seite – bei meinem Fenster war „nur“ der Atlantik zu sehen. Da wir 3 Stunden auf unseren Mietwagen warten musste, haben wir den Tag kurzerhand umplanen müssen und sind nach einem Essensstop direkt zur Unterkunft: Ferienhaus des Margrétarhof gefahren.

Tag 2: Reykjanes-Halbinsel – Vulkane, Lavafelder und Kontinentalplatten

Über Selfoss und die Region Flói fuhren wir die 34 zur Küstenstraße 427. Diese führte uns an der Mündung des Ölfusa vorbei und danach wechselt die Landschaft ihr Bild – schroffe Klippen, Steine, das riesige Lavafeld Ögmundarhraun. Unser erster Stop war in bzw. hinter Grindavik, da uns die Macht der Lavaströme förmlich aus den Latschen gekippt hat. Wenn man die Häuser mit der Lava im Vorgarten, den Wall, den die Stadt umgibt, die pechschwarzen Lavaströme, lässt einen das nicht kalt.

Weiter ging es zur Brücke zwischen den Kontinenten, wo die eurasische und amerikanische Platte auseinanderdriften und eine Schlucht entsteht. Hier lohnt sich ein kleiner Spaziergang und der Griff in den feinen Sand. Der Lavasand speichert die Sonnenwärme und fühlte sich an wie ein wohlig-warmer Handschuh.

Unsere erste Schlaglochpiste führte uns ins Geothermalgebiet Gunnuhver. Eine olfaktorische Herausforderung für die Kinder. Es ist mit Bodentemperaturen von bis zu 300 °C eines der heißesten Hochtemperaturgebiete des Landes und man findet dort brodelnde Schlammbecken (Schlammtümpel), Fumarolen und mächtige Dampfsäulen. Die Farben, die sich durch die Mineralien ergeben, sind erstaunlich. Im Hintergrund sieht man das azurblaue Abwasserbecken der Heizkraftanlage.

Am Parkplatz Brimketill bestaunten wir die Lavaströme, die ins Meer floßen und eine schroffe Küstenlandschaft formten. Auch der Lava-Rock-Pool Brimketill ist gut sichtbar. Mit Kindern darf ein Abstecher auf den Spielplatz in Grindavik nicht fehlen.

Hinter Grindavik sind die neuesten Ausbruchsfelder der Sundhnúkur-Kraterkette. Wir haben am Parkplatz 3 Volcano Skali Parking geparkt. Da der Tag schon weit vorangeschritten war, sind wir nicht den ganzen Weg gewandert, hatten aber einen tollen Blick auf die bergab gehenden Lavaströme.

Ein Abstecher zum Gígvatnsvatn (Green Lake), nach Seltun wollten die Kids nicht mehr (Gunnuhver hat gereicht 🙂 musste noch sein. Angehalten haben wir noch beim Hüpfkissen in Þorlákshöfn und abschließend am Black Sand Beach an der Mündung des Ölfusa.

Tagesabschluss:

Tag 3: Pferde und Lavahöhle

Die große Challange heute: Pferdereiten! Auf dem Pferdehof Eldhestar haben wir die Tour 1A Countryside Charm gebucht. Nach dem Kennenlernen der Pferde und den ersten Schritten im Paddock, ging es raus in die Natur. Auf einem einstündigen Rundweg durch die Landschaft ritten wir in den verschiedenen Gangarten des Island-Pferdes in Schritt, Trab und Tölt (nein, nicht alle 5 Gangarten). Danach haben meine pferdeverrückten Kids noch beim Absatteln und Putzen geholfen. Ein absolutes „Daumen hoch“ – ein tolles Team und für uns eine tolle Erfahrung!

Vom Reiterhof aus ging es zur Raufarhólshellir, eine Lavahöhle oder besser gesagt ein Lavatunnel. Ein Lavatunnel bildet sich, wenn die oberen Schichten des Lavastroms abkühlen und sich oben schließen. Mit Helm und Stirnleuchte haben wir an einer spannenden Führung mit vielen Infos zur Entstehung und zur Beschaffenheit des Tunnels, den Mineralien und den Events im Lavatunnel (z. B. Kinoabende oder Halloween-Partys) teilgenommen. Am Ende der Führung wurde das Licht ausgemacht und wir waren ca. 5 min im stockdunklen Tunnel.

Anschließend ging es noch mal zum Hüpfkissen nach Þorlákshöfn und zum Black Sand Beach an der Mündung des Ölfusa. Dann über die 34/33 nach Stokkseyri und die 308 zum Urriðafoss.

Tag 4: Golden Circle

Wir starten den Tag wieder mit einem Morgenspaziergang zu den Ställen und hatten heute zwei Hunde als Begleiter.

Der erste Stop auf der Tagestour heute war der Kerið-Krater. Am Kraterrand kann man einen Rundweg nehmen und den Krater und die Landschaft bestaunen. Der Krater ist fast symmetrisch und hat wunderschöne rote und braune Gesteinsfarben kontrastreich zum blauen Wasser.

Auf der Weiterfahrt über die 35 einen Stop beim Hüpfkissen in Borg und am wunderschönen Faxafoss.

In einer anderen Welt fühlten wir uns beim Geysirfeld Haukadalur und Strokkur. Hier ging es zu wie am Hauptbahnhof. Die allermeisten Besucher gingen nur zum Strokkur, wir erkundeten das Thermalgebiet auf dem oberen Wanderweg auf den Hügel Laugarfell. Von hier hat man eine fantastische Sicht.

Fast so voll wie bei Strokkur war es am Gullfoss. Verständlicherweise – dieser Wasserfall beindruckt durch die schiere Größe und der Tatsache, dass das viele Wasser nach dem Fall in einer relativ kleinen Schlucht weiterfließt.

Blick auf den Gletscherschild des Langjökull und den noch kleinen Fluss Hvita.

Vollkommen von den Socken gehaut hat mich der Brúarfoss. Der Weg von der Straße zum Parkplatz ist sehr holprig, deswegen fuhren hier auch keine (Klein-)Busse. Nach knapp 3 Kilometern über Stock und Stein, und einem kurzen Spaziergang kommt man zum Wasserfall.

Unser Heimweg führte uns vorbei am Laugarvatn und Apavatn nach Borg (wieder Hüpfkissen) und am Ölfusa Aussichtspunkt (Treffpunkt von Ölfusa und Hvita).

Tag 5: Nochmal auf den Rücken der Pferde und Thingvellir Nationalpark

Morgens haben wir nochmal einen Ausritt gebucht beim Pferdehof Eldhestar. Die Tour führte uns einen anderen Weg wieder in allen Gangarten der Isländer.

Danach ging es in den Thingvellir Nationalpark und zur Almannagjá-Schlucht. Ein sehr beeindruckendes Fleckchen. Wir sind in der Schlucht die Schlucht entlang bis zum Oxarafoss gelaufen. Beim Oxarafoss fühlt man sich wie mitten in einem Film. Am Rückweg haben wir das glasklare Wasser im Fluss und in den Silfraspalten bestaunt.

Nach der Wanderung haben wir im Wellnesscenter Fontana am Laugarvatn entspannt. Hier habe ich leider keine Fotos, aber das Infinity-Becken und das Panorama sind atemberaubend. Spätes Mittagessen und ein Eis gab es bei Efsti-Dalur II, einer Farm mit eigenen Produkten und selbstgemachten Eis (mit Ausblick).

Tag 6: Südküste bis Vik

Heute gab es den ersten Ortswechsel. Vom Margretarhof fuhren wir ca. 120 km an der Südküste entlang bis Vik. Dort übernachteten wir für eine Nacht in den Vik Appartments.

Da wir wunderschönes Wetter hatten und wir von der Straße aus die Vestmannaeyjabær Inseln so schön sahen, haben wir beschlossen von der 1 abzubiegen und zum Hafen und den Strand zu fahren – also wir wussten nicht, dass dort ein Strand ist, sind auf gut Glück hingefahren. Ich wollte einfach nur die Inseln sehen 🙂

Dann wieder zurück auf die 1 und vorbei am Seljalandsfoss, Gljufrabui und Skogafoss. Ich mag lieber flache und breite Wasserfälle, deswegen haben wir dort nicht gehalten, auch wenn die Hot-Spots aus jedem Reiseführer sind.

Unser nächster Stop war an der Gletscherzunge Sólheimajökull. Vom Parkplatz aus sind es ca. 800 m zum Viewpoint und dann kann man noch auf eigene Gefahr weiter runter zum Gletschersee.

In Vik angekommen haben wir erstmal das Appartment bezogen und sind zur Lavashow gegangen. Mit Schutzbrille ausgestattet kommt nach einer Einleitung und einem Video zum Ausbruch des Katla 1918 flüssige Lava aus dem Hochofen. Der Guide zeigt verschiedene Experimente mit der Lava. Auch wenn die Lava erstarrt ist, hat sie noch ca. 400 Grad Oberflächen-Hitze – anfassen absolut verboten. Die dünnen Lavastränge (Basalt) werden zu Tachylit oder auch bekannt als Drachenglas (GOT). Meine kleinen Minecraft-Fans haben sich auf Obsidian gefreut, aber dafür braucht es eine andere Gesteinsart.

Zum Tagesabschluss besuchten wir noch die Kirche mit dem Ausblick auf Felsnadeln und fuhren ein paar Kilometer zurück zum Kap Dyrhólaey und anschließend zum Reynisfjara. Die See war sehr ruhig und die Steine glätzen im Abendlicht.

Tag 7: Mondlandschaft und Vatnajökull

Unsere heutige Fahrtstrecke betrug ca. 250 km bis zum Skalafell Guesthouse (ca. 15 min vor Höfn). Die Strecke ist atemberaubend schön, so viele tolle Ausblicke, verschiedenartige Landschaften, tolle Berg- und Felsformationen und im Hintergrund immer der Gletscher Vatnajökull – aber Achtung: viele tote Möwen auf der Straße und Kamikaze-Schafe.

Auf der Strecke liegen viele tolle Spots. Wir haben uns für den Fjaðrárgljúfur entschieden und wurden nicht enttäuscht.

Ein schöner kleiner Wasserfall an der Strecke.

Hinter Kirkjubæjarklaustur wird die Landschaft sehr kahl, geprägt von den Gletscherzungen und Lavafeldern.

Auf der Fahrtstrecke mussten wir am Diamond Beach anhalten, obwohl wir diesen am nächsten Tag noch ausführlich besuchen werden. Aber die Eisberge, die hinter den Felsen auftauchten, lassen den Atmen stocken. Wirklich so krasser Anblick!

Angekommen in Skalafell haben wir uns erstmal die Füße vertreten am Glacier Hiking Trail und sind wir nach Höfn zum Einkaufen gefahren. Einen Versuch nach Stokkness zu fahren, haben wir auch unternommen, aber die Berge waren zu arg in den Wolken, als dass sich die Zufahrtsgebühr gelohnt hätte.

Tag 8: Gletscher und Eis

Kalt und windig ist es heute – also typisch isländisch. Aber es sollte noch kälter werden an den Gletschern. Unser erster Stop war eine Zodiac-Bootstour an der Gletscherlagune Fjallsarlon vom Fjallsjökull. Schon die Anfahrt auf diesen riesigen Gletscher war beeindruckend. Vor Ort mussten wir alle in dicke Jacken, Regenhosen und Schwimmwesten steigen – wir fühlten uns wie Astronauten. Ein kurzer Fussweg über die Kuppe und die ganze Lagune mit der Gletscherwand lagen vor uns. Wir waren nur zu acht im Boot und hatten ausreichend Platz. Unser Guide Louis erzählte uns ausführlich vom Gletscher, der Umgebung, den Tieren usw. und beantwortete jede Frage der Kinder, die aus dem Staunen – genau wie ich – nicht mehr rauskamen. Die Blautöne des Eises, gepaart mit der schwarzen Asche, die bizarren Formen, die schiere Größe der Blöcke – Wahnsinn! Eine wirklich tolle Erfahrung und absolut empfehlenswert!!!

Nach einer Aufwärmpause fuhren wir die 10 km zum Gletscher Breiðamerkurjökull und dessen Lagune Jökulsárlón. Dort haben wir die Amphibienbootfahrt gebucht. Zum ersten Mal mussten wir unser Regencape anziehen, denn der Nieselregen begann und hielt die komplette Fahrt über an. Es war richtig richtig kalt, aber die Eisberge waren so wunderschön anzusehen. Zwischen den Blöcken tauchte immer mal wieder eine Robbe auf. Interessant ist, dass bei Flut die Eisblöcke aus der Lagune rausgetrieben werden und bei Ebene rein. Wir waren bei Flut und die Eisblöcke reisten unter der Brücke hindurch Richtung Meer.

Nach all den Eindrücken ging es nochmal nach Höfn zum Einkaufen und für einen kleinen Spaziergang. Dabei ein kurzer Stop am Aussichtspunkt Útsýnisstaður Eskey, an dem man drei Gletscherzungen sieht (Skálafellsjökull links, Heinabergsjökull Mitte und Fláajökull rechts), Kamikaze-Schafe und wunderschöne Landschaft.

Tag 9: die lange Fahrt nach Borgarnes – gespickt mit wunderschönen Ausblicken

Pläne ändern sich und so auch unserer ein zweite Mal, so dass wir von Skálafell ca. 500 km zu unserem letzten Stop und Ferienhaus an den Skorradalsvatn gefahren sind. Der erste Stop war nochmal der Fjallsarlon, ich musste ihn einfach nochmal sehen.

Ein kleiner unscheinbarer Wegweiser führt zum Kvíárjökull – auch sehr beeindruckend mit den Gesteinen und den Farben. Auch einfach nur WOW, der Kvíárjökull.

Weiter ging es es die Route 1 Richtung Vik, wieder vorbei an den Ausläufern des Vatnajökull und über das Lavafeld Eldhraun.

Unsere Mittagspause verbrachten wir in Vik mit einem kleinen Strandspaziergang.

Weiter ging die Fahrt an der Südküste entlang, vorbei an Reykjavik bis kurz vor Borgarnes, wo wir zum Skorradalsvatn abgebogen sind.

Tag 10: Wasserfälle und die Trolle

Das Wetter ist wieder besser geworden – ein guter Tag, um zu den einzigartigen Lavawasserfällen Hraunfossar und Bernafoss zu fahren. Auf einem kurzen Rundweg kann man beide bestaunen.

Wir fuhren die Straße noch weiter bis Husafell und dann wieder zurück.

Spontan hielten wir beim Pferdehof Sturlureykir und schauten uns die geothermale Bäckerei und die Ställe an.

Weiter ging es zum Thermalbad Krauma, wo die ergiebigste Heißwasserquelle der Welt, Deildartunguhver, ist. Etwa 180 Liter heißes Wasser pro Sekunde sprudelt aus ihr heraus. Witzig ist es, durch den Wasserdampf zu gehen, man sieht die Hand vor den Augen nicht 🙂

Da wir uns hier im Sagaland und dem Land der Trolle befinden, durfte ein Stop am Trollgarden Fossatún nicht fehlen – wunderschöne Landschaft und informative Tafel zu den Sagas und Tollgeschichten.

Auf der Rückfahrt ziegte sich der Skorradalsvatn von seiner schönsten Seite.

Tag 11: Paradísarlaut

Wieder ein bisschen Abenteuer 🙂 mit max. 20 km/h über Huppelpisten und sehr schmale Brücken. Wir fuhren die 53 und 510 Richtung Norden. Ziel war das Wandergebiet Paradísarlaut mit dem Wasserfall Glanni.

Tag 12: anders als geplant – aber trotzdem super: das Perlan

Eigentlich stand heute der Tagesausflug nach Snæfellsnes fest, aber die Tankstelle hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher haben wir umdisponiert und sind nach Reykjavik ins Perlan gefahren. Man startet in der Polarausstellung und gelangt dann zum Kino. Erst ein Film zu den aktuellsten Vulkanausbrüchen der Sundhnúkur-Kraterkette und weiter in das 4-D-Kino. Erst sind wir durch die Erde in 2000m Tiefe gefahren, die Lava war unter uns und wir sind dann mit der Lava ausspuckt / ausgebrochen. Das nächste Highlight ist der Eistunnel, der aus echtem Eis gestaltet wurde und kühl gehalten wird. Ich hatte nur die Softshell-Jacke an – war definitiv zu wenig. Danach hat man Zeit das ganze Museum und die Dachterrasse zu erkunden. Der Film über die Auroras hat unseren Besuch abgeschlossen.

Noch ein paar schöne Blicke auf der Fahrt von Reykjavik nach Borgarnes.

Und Aurora war dann das Stichwort – eine Wahnsinns-Polarlichtnacht!!!

Tag 13: Snæfellsnes – der krönende Abschluss der Reise!

Die Halbinsel Snæfellsnes ist riesig und ein ganzer Tagesausflug. Wir sind um 7 Uhr losgefahren (und mussten erstmal die Scheiben kratzen). Vorbei am Krater Eldberg und den Gerduberg Klippen hatten wir immer den Gletschervulkan Snæfellsjökull im Blick. Wir führen erst die Südkiste entlang, besuchten den Pferdehof Stóri-Kambur und buchten für nachmittags einen Ausritt.

Kurz hinter dem Pferdehof ist ein kleiner Slot Canyon Rauðfeldsgjá. Leider war vor uns eine größere Jugendfreizeitgruppe, die den Canyon „versperrt“ haben. Es ist so eng, dass immer nur einer durchpasst und es hat sich gestaut.

An der Felsküste von Arnarstapi kann man einen schönen Klippenwanderweg laufen.

Die Felsnadeln Lóndrangar sieht man schon von der Straße. Blickt man von dort aus ins Landesinnere hat man direkten Blick auf den Snæfellsjökull. Von dieser Perspektive sieht er wegen der weichen Kanten aus wie ein Gemälde oder ein 3-D-Objekt. Unglaublich!

Unser nächster Stop war der schwarze Sandstrand Djúpalónssandur. Auch hier sind die Farben und Formen der Felsen und der Lavaströme, die ins Meer führen, unfassbar schön.

Von weitem sieht man in der flachen Ebene schon die vielen Krater. Einen davon, den Saxhóll Crater, kann man besteigen.

Einen der wenigen goldenen Strände Islands findet man auch hier – den Skarðsvík. Wieder eine abenteuerliche Straße, aber nicht wegen der Schlaglöcher sondern wegen den Kurven und dem auf und ab. Aber es lohnt sich absolut: man könnte hier ewig sitzen und dem Meer zusehen.

Weiter ging es über Rif und Olafsvik zum berühmten Kirkjufell.

Ein kurzer Stop am Búlandshöfði. Die Sicht war so gut, dass wir die Westfjorde sehen konnten. Über die 54 sind wir wieder zur Südküste gefahren mit Stops am Fífiútsýni und Snæfellsnesvegur.

Wieder an der Südküste fuhren wir zum Pferdehof Stóri-Kambur, denn um 15 Uhr hatten wir dort die Reittour für K 2 gebucht. Ich bin den Weg bis zum Strand gelaufen und habe die unfassbare schöne Umgebung bewundert.

Zum Abschluss hielten wir noch am Ytri Tunga, mit Glück sieht man dort Robben. Und wir hatten Glück 😉

Was ein Tag, was ein Ausflug!

Tag 14: Bless – Abschied nehmen

Da wir erst den Nachtflug hatten, haben wir den Tag noch im Haus, mit einem Spaziergang am See und am Wasser verbracht. Abends haben wir bei der Pizzeria Antons Mamma Mia gegessen und uns über den tollen Spielplatz am Flughafen gefreut. So waren die Kinder die ganze Wartezeit über beschäftigt 🙂

Eine unglaubliche Reise ging zu Ende! Was für tolle Eindrücke und Erinnerungen!!! Wahrscheinlich werden wir uns wieder sehen, liebes Island!